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	<title>Ariane Toepfer &#187; Selbstvertrauen</title>
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		<title>Kinder brauchen Probleme zum Wachsen</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Oct 2013 11:07:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Aprilred]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Kinder sind Erfolge genauso wichtig wie Niederlagen. Niederlagen sind Möglichkeiten, etwas zu lernen, selbst Lösungen zu finden, deren Folgen zu erfahren, eigene Werte zu definieren &#8211; und konstruktiv begleitet zu werden. Beispiel: Das Kind erklärt am Abendessentisch, dass es einen wichtigen Aufsatz schreiben muss. Bis morgen, und es hat noch nicht angefangen. Die Benotung [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Für Kinder sind Erfolge genauso wichtig wie Niederlagen. Niederlagen sind Möglichkeiten, etwas zu lernen, selbst Lösungen zu finden, deren Folgen zu erfahren, eigene Werte zu definieren &#8211; und konstruktiv begleitet zu werden.<span id="more-153"></span></p>
<p>Beispiel: Das Kind erklärt am Abendessentisch, dass es einen wichtigen Aufsatz schreiben muss. Bis morgen, und es hat noch nicht angefangen. Die Benotung dieses Aufsatzes fließt in die Endnote ein. Panik kommt auf. Wie können Eltern sich verhalten?</p>
<p>Variante 1: Die Eltern helfen dem Kind bis spät in die Nacht, den Aufsatz zu schreiben. Einige werden den Aufsatz selbst schreiben, damit das Kind seine Nachtruhe bekommt. Die Eltern wollen ihrem Kind in einer schwierigen Situation beistehen, es dabei unterstützen, gute Noten zu bekommen. Sie empfinden sich als liebevoll. Gleichzeitig erfährt das Kind, dass es &#8220;Abkürzungen&#8221; gibt, sprich, dass seine Eltern ihm in schwierigen Situationen die Verantwortung abnehmen. Noten sind wichtiger als die damit verbundene Arbeit. Im Wiederholungsfall wird das Kind zunehmend unselbstständiger und immer weniger in der Lage, Verantwortung zu übernehmen und Lösungen zu finden. Die Eltern werden häufiger in diese anstrengenden Situationen kommen, bis zu dem Moment, in dem das Kind als junger Erwachsener die Konsequenz seines Tuns mit voller Wucht zum Beispiel im beruflichen Umfeld erfährt.</p>
<p>Variante 2: Das Kind muss den Aufsatz abends alleine schreiben, auch wenn es bis spät in die Nacht dauert. Das Risiko, dass das Kind eine schlechte Note erhält oder durchfällt, wird in Kauf genommen. Das ist ohne Zweifel eine harte Nuss für die Eltern. Ihre Aufgabe ist es, dem Kind das Gefühl zu vermitteln, dass die Eltern zwar für es da sind, dass das Kind für seine Aufgaben selbst verantwortlich ist und dies mit allen Konsequenzen. Für das Kind die Lehre, dass es keine Abkürzungen für seine Verantwortung gibt.</p>
<p>Variante 3: Nach diesen beiden extremen Lösungen gibt es noch den Mittelweg. Wenn die Eltern Wert darauf legen, ihr Kind zu einem verantwortungsvollen Menschen zu erziehen, können sie beim ersten Auftreten einer vergleichbaren Situation unterstützend beistehen. Unterstützend insofern, als sie mit dem Kind über die Situation sowie die Folgen sprechen und das Kind intensiv beim Lösungen des Problems beteiligen. Sie können beim Verfassen des Aufsatzes helfen, die Hauptarbeit bleibt beim Kind. Sie sollten ankündigen, dass sie im Wiederholungsfall die &#8220;Kohlen nicht aus dem Feuer&#8221; holen werden, sondern die Konsequenz beim Kind belassen (Variante 2). Dem Kind ist bewußt, worauf es sich einläßt und hat die Wahl. Gleichzeitig weiß es, dass die Eltern es nicht alleine lassen.</p>
<p>Alles Gute<br />
Ariane Toepfer</p>
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		<title>Selbstbewusstsein: Grenzen ziehen führt zu echtem Vertrauen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Oct 2013 11:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Aprilred]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstvertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbstbewusstsein entsteht in vielen kleinen Schritten. Hier ein Tipp, der befreiend und stärkend wirkt. Wenn dich etwas stört, sag&#8217; es direkt. Meine nicht, es wäre besser, sich nicht über jede &#8220;Kleinigkeit&#8221; aufzuregen und die Energie für die &#8220;großen&#8221; Probleme aufzubewahren. Du läufst damit in die Gefahr, dass du mit dem angestauten Ärger plötzlich, unvermutet, bei [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstbewusstsein entsteht in vielen kleinen Schritten. Hier ein Tipp, der befreiend und stärkend wirkt.<br />
Wenn dich etwas stört, sag&#8217; es direkt. Meine nicht, es wäre besser, sich nicht über jede &#8220;Kleinigkeit&#8221; aufzuregen und die Energie für die &#8220;großen&#8221; Probleme aufzubewahren.<span id="more-13"></span> Du läufst damit in die Gefahr, dass du mit dem angestauten Ärger plötzlich, unvermutet, bei einer &#8220;Kleinigkeit&#8221; unverhältnismäßig reagierst, sprich explodierst.</p>
<p><strong>Mein Tipp:</strong><br />
Bei jedem Ärgernis, jeder verletzenden Bemerkung sofort oder so rasch wie möglich in angemessener Weise reagieren. So rasch wie möglich heißt, nicht den &#8220;perfekten Moment&#8221; abzuwarten. Der wird wahrscheinlich nie kommen, und du wirst den Ärger wie eine dicke Kröte herunterschlucken. Schmeckt das gut? Toleriere kein respektloses Verhalten Anderer, weder innerhalb der Familie, noch von Freunden, Lehrern, Berufskollegen, Vorgesetzten oder Fremden.</p>
<p><strong>Was passiert mit Dir?</strong><br />
Ärger oder Verletzungen unterminieren wie Krebs unsichtbar und beharrlich dein Selbstbewusstsein. Für jede Stunde, die du dich ärgerst, braucht der Körper acht (8!) Stunden, um die biologischen Schäden im Körper zu reparieren. Angestauter Ärger schädigt. Werde ihn daher so schnell wie möglich los.</p>
<p><strong>Was kannst du tun? Was heißt &#8220;angemessen&#8221; reagieren?</strong><br />
Wenn du dich ärgerst oder du dich verletzt fühlt (achte auf deine Gefühle! Es ist gleichgültig, ob der / die Andere das wollte), sofort oder so schnell wie möglich reagieren. Du kannst spontan reagieren, um die Person aufmerksam zu machen, was er / sie bei dir angestellt hat, wie &#8220;Autsch, das tat weh&#8221; oder &#8220;ist dir klar, dass mich das verletzt?&#8221;</p>
<p><strong>4-Schritte-Kommunikation</strong><br />
In einem etwas ausführlicheren Gespräch kannst du das 4 Stufen Modell anwenden. Es ist am Anfang ungewohnt, aber wirkt Wunder. Achte darauf, dass du auf vorwurfsvolle Formulierungen wie &#8220;du bist&#8221;, &#8220;du hast&#8221;, &#8220;immer&#8221; und &#8220;nie&#8221; verzichtest und nur in &#8220;ich-Form&#8221; sprichst.</p>
<p>1. Schritt: Wiederhole, was du gehört hast, so wie ein Journalist es tun würde, der etwas beobachtet hat.<br />
2. Schritt: Sage dem anderen, was du dabei fühlst (wütend, beleidigt, verletzt, ängstlich).<br />
3. Schritt: Sage, was dir wichtig ist.<br />
4. Schritt: Sage, was du dir konstuktiv wünscht oder vorstellen kannst.</p>
<p><strong>Ein Beispiel: Du wartest auf jemanden, der zu spät kommt.</strong></p>
<p>Wahrscheinlich ist dir diese Reaktion vertraut: &#8220;Du kommst immer zu spät! Man kann sich nie auf dich verlassen.&#8221;</p>
<p>Ist die förderlich? Nein. Daher versuche es mit den 4 Schritten:</p>
<p>1. Schritt: &#8220;Ich warte seit einer halben Stunde am verabredeten Treffpunkt.&#8221; (Situation)<br />
2. Schritt: &#8220;Wenn ich länger als eine halbe Stunde warten muss, fühle ich mich ärgerlich und enttäuscht.&#8221; (Gefühl)<br />
3. Schritt: &#8220;Denn meine Zeit ist mir wichtig, und ich würde sie gerne sinnvoll nutzen.&#8221; (Bedürfnis)<br />
4. Schritt: &#8220;Deshalb bitte ich dich, mir nächstes Mal Bescheid zu geben, wenn du die Verabredung nicht pünktlich einhalten kannst. Ist das möglich?&#8221; (Bitte) Du kannst, wenn es häufiger vorkommt auch eine Konsequenz ankündigen. Diese solltest du jedoch auch umsetzen. Zum Beispiel: Sollte dies nochmals vorkommen, werde ich nach einer halbe Stunde weggehen.</p>
<p>Die Folge wird sein, dass der / die Andere dich besser versteht &#8211; wenn ihm oder ihr an der Beziehung mit dir etwas gelegen ist. Er / sie kann dir so auch sagen, warum er sich so verhalten hat. Eventuell war er / sie auch verletzt oder wütend. Du gibt mit dieser Methode wertvollen Beziehungen die Chance, sich zu vertiefen und andere werden sich klären, eventuell auch lösen. In der Regel zu deinem Vorteil. In jedem Fall wirst du bemerken, dass die Anderen respektvoller mit dir umgehen &#8211; und es dir wesentlich besser geht. Dein Selbstbewusstsein und das Vertrauen untereinander wächst &#8211; und dies hat nichts mit Zickigsein, Egoismus oder Arroganz zu tun. Im Gegenteil, du wie jeder Mensch hast das Recht, respektvoll behandelt zu werden. Nur mußt du deinen Teil dazu tun&#8230;</p>
<p>Nur Mut!<br />
Ariane Toepfer</p>
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